Auch wenn wir 365 Tage im Jahr an Mama denken, ist doch der Sonntag ein besonderer Tag: Es ist Muttertag! Darum wollen auch wir unsere Mütter feiern und teilen eine ganz besondere Geschichte mit euch: denn Mama Roswitha haben wir es zu verdanken, dass Tristan heute Teil von Austrian Airlines ist.

Heute absolviert Tristan seine Ausbildung zum Piloten bei Austrian Airlines. Inspiriert zu dieser Berufswahl hat ihn seine Mutter, denn auch sie arbeitet bei Austrian Airlines und ermöglichte ihm bereits im frühen Kindesalter erste Blicke ins Cockpit zu werfen. Seit damals gab es für Tristan nur noch einen Wunsch: Pilot bei Austrian Airlines zu sein!

Wir haben uns mit Roswitha und ihrem Sohn getroffen und über ihr Familienglück am Arbeitsplatz geplaudert.


Wo findet man euch beide heute bei Austrian Airlines?

Roswitha: Ich arbeite bei Station Accounting VIE. Also bin ich die Schnittstelle zwischen Ticketschalter und Buchhaltung.

Tristan: Seit 1. August 2017 bin ich Pilotenschüler im Kurs AUA 3. Ab Herbst werde ich beginnen auf Linie zu fliegen.


Und auf welcher?

Tristan: Das ist noch unklar. So wie es aussieht, wird es entweder Airbus oder Embraer.


Hatte der Beruf von deiner Mama Auswirkungen auf deine Berufswahl?

Beide lachen.

Roswitha: Total!

Tristan: Ja, auf jeden Fall! Da meine Mama für Austrian Airlines arbeitet, sind wir natürlich sehr viel verreist. Das erste „Aufeinandertreffen“ war … wie alt war ich da? Fünf? Da habe ich zum ersten Mal ein Cockpit von innen gesehen. Das war am Weg nach Amerika und seitdem wollte ich Pilot werden. Hinzu kam, dass ich von meiner Mutter wusste, dass auch das Betriebsklima sehr gut ist. Damit fiel mir die Entscheidung nicht schwer.

Roswitha: Eine andere Fluglinie wäre auch nicht in Frage gekommen.


Hätte das die Mama nicht erlaubt?

Beide lachen wieder.

Tristan: Also Pilot zu werden war mein primäres Ziel. Natürlich war Austrian Airlines mit Abstand die erste Wahl. Ich wäre schon ziemlich enttäuscht gewesen, wenn es nicht geklappt hätte.

Roswitha: Genau. Tristan hat nämlich zuerst drei Jahre Medizin studiert, da damals keine Piloten selektiert wurden. Wir haben dann einen Deal geschlossen: Wir finanzieren den Privat-Pilotenschein, dafür macht er sein Studium fertig. Kurz darauf wurden wieder Piloten selektiert und er hat sich sofort beworben – mit Erfolg! Medizin war damit natürlich Geschichte.



Gab es anfangs Bedenken, im selben Unternehmen zu arbeiten?

Tristan: Nein, gar nicht. Wenn meine Mama jetzt auch Pilotin wäre, würde das anders aussehen. Da hätte ich schon Bedenken gehabt.

Roswitha: Genau. Ich war lediglich am Anfang etwas schockiert, als er mir mitteilte, dass er mit dem Medizinstudium aufhört, aber natürlich habe ich seine Beweggründe verstanden.


Ist die Arbeit ein großes Thema zuhause?

Tristan: Natürlich. Da ich in den letzten Jahren auf Grund der Ausbildung viel im Ausland war und selten zuhause war, wird natürlich darüber geredet, wenn ich bei meiner Familie bin. Aber man hat ja auch viel zu erzählen.


Und den Rest der Familie, also der „Nicht Austrian Airlines“ Teil, den nerven diese Themen nicht?

Roswitha: Mein Mann ist Richter und Tristans jüngerer Bruder ist auch Jurist. Somit können wir bei deren juristischen Debatten nicht mitreden, sie wiederrum nicht bei unseren Airliner-Diskussionen.

Tristan: Wir haben sozusagen zwei Teams in der Familie, die Juristen und die Airliner.

Roswitha: Aber zum Glück reisen wir alle sehr gerne, somit finden sich dann wieder ausreichend Themen über die man zusammen diskutieren kann.


Habt ihr Tipps für andere Familien die sich den Arbeitsplatz teilen?

Tristan: Wenn man viel über die Arbeit redet, muss man auch unterschiedliche

Meinungen und Standpunkte akzeptieren, da es schon hin und wieder zu Diskussionen kommen kann.

Familienbande sind stark bei Austrian Airlines: auch Flugbegleiterin Martina und ihre Tochter Marlies teilen die Liebe zum Fliegen. Lest hier die Geschichte des Mutter-Tochter-Gespanns über den Wolken: Wie die Mutter, so die Tochter