Marrakesch, das heißt Moderne meets Mittelalter. Es ist eine pulsierende, eine treibende Stadt, die ihren Charme, ihre Souks und ihren Stil über die Jahrhunderte bewahrt hat. Zwischen modernen Gebäuden, neuen Wohnsiedlungen und der Altstadt mit ihrem Djemaa el Fna lebt und sprudelt es aus jeder Ecke – und begeistert so seine Besucher.

 

Im Herzen der Stadt

 

Hinter den roten Mauern der Altstadt verbergen sich knapp 1.000 Jahre Geschichte. Im Herz der Altstadt, dem historischen Zentrum Marrakeschs, liegt der Djemaa el Fna, ein großer Platz umrahmt von Cafés und Einkaufsständen.
Ob nun Tourist oder Einheimischer – auf dem Djemaa el Fna trifft man sich. Das Besondere: Abhängig von Tages- und Nachtzeit ändert sich das Geschehen auf dem Platz:

 

Marrakesch

 

Morgens und mittags gibt es Saftstände für Touristen. Tagsüber gibt es verschiedene Möglichkeiten für einen Pfefferminztee in einem der zahlreichen Cafés. Abends verwandelt sich der Platz in eine gigantische Garküche mit Attraktionen. Dann zeigen Schlangenbeschwörer, Künstler und Musiker ihre Darbietungen; an den verschiedenen Ständen bekommt man vom gepökelten Schweinskopf über Fisch bis hin zu Süßem alles, was das Herz begehrt. Ein buntes, stetes Treiben.

 

Nicht umsonst wurde der Djemaa el Fna 2001 als erster Ort in die UNESCO – Liste der „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ aufgenommen.

 

Djemaa El Fna im Januar 2003, © Helge Farnberger (www.helge.at)

 

Ein Einkaufsparadies der anderen Art

 

Hinter dem Djemaa el Fna liegen die gigantischen Souks Marrakeschs. Aufgeteilt in die verschiedensten Viertel kann man hier alles kaufen oder besorgen lassen. Teilweise überdacht, sehr verwinkelt und für Autos im Mittelklasse-Bereich unbefahrbar, bieten hier Kunsthandwerker, Gewürzverkäufer, Metzger und mehr ihre Waren feil. Feilschen erwünscht! 😉

 

Außerhalb der Souks wartet der Rest der Stadt mit regulären Einkaufsstraßen auf die Reisenden. Zudem gibt es eine Reihe an kulturellen Höhepunkten, wie Paläste des alten Almoraviden-Reichs und Ruinen, die im Laufe der Jahre zu Gärten und Sehenswürdigkeiten umfunktioniert wurden.

 

Voll, laut: Marrakesch pur.

Färbersouk, © Wikipedia

 

Hotel? Dann doch lieber Riad!

 

Außerhalb der Altstadt gibt es zahlreiche große Hotels, aber der Trend in den letzten Jahren ging hin zum kleinen Innenstadt-Hotel in den traditionellen Gebäuden der Stadt – den Riads.

 

Ein Riad, das ist ein mehrstöckiges Gebäude mit einem Hof, in dem ein Brunnen im Zentrum steht. Die Zimmer und Türen öffnen sich alle zum Hof hin, zwecks Lärm und Klimatisierung. Im Erdgeschoss wird gekocht, gegessen und entspannt. Viele Riads sind ausgestattet wie ein Traum aus 1.001 Nacht und sind so Oasen der Ruhe im Trubel der Altstadt.

 

Essen und Trinken kann man in Marrakesch an fast jeder Straßenecke. Gute Restaurants mit der typischen marokkanischen Küche verbergen sich oftmals in den kleinen Gassen und Gängen der Souks und der Altstadt. Angeboten werden vor allem Tajine, ein in einem speziell geformten Ton-Gefäß zubereiteten Gericht. Dazu gibt es oftmals Couscous und kleine Schmankerl als Vorspeise und Zwischengang.

 

Alkohol ist im Übrigen nicht in allen Restaurants eine Selbstverständlichkeit. Fragen kostet jedoch nichts.

 

Wenn man nicht das umliegende Land erkunden will, braucht man für die Innenstadt keinen fahrbaren Untersatz. Marrakesch bietet alle Sehenswürdigkeiten in bequemer Laufnähe an – soweit einen die Füße eben tragen. 😉

 

Und übrigens: Ab dem 14. November 2015 fliegt Austrian Airlines einmal pro Woche nach Marokko – buchen könnt ihr euren Flug jetzt schon hier: