Klein,  hübsch, rot-weiß-rot und voller Gemütlichkeit. So wie Österreich! 😉 Das ist das Austrian Tascherl. Heute erzählen wir euch die Entstehungs-Geschichte von unserem Tascherl: Wie kam es zu der Idee? Was war die größte Herausforderung? Und wo wird das Tascherl erhältlich sein? Wir haben bei Ali Farhat, Produktmanagement Austrian Airlines, nachgefragt.

 

Austrian Airlines

 

Wie ist die Idee zum Tascherl entstanden?

 

Wir haben eine steigende Nachfrage nach Komfortartikel (Schlafmasken, Ohrenstöpsel, Zahnbürsten usw.), wie sie aus der Langstrecken Business Class bekannt sind, auch bei Kunden unserer Economy Class festgestellt.Austrian Airlines

 

Nachdem wir den Inhalt relativ schnell definiert hatten, standen wir vor der Frage wie verpacken wir es bzw. wie präsentieren wir es unseren Kunden.

 

Schon bald stand für uns fest, dass wir uns – wie auch bei unseren Comfort Kit für die Business Class– von herkömmlichen Produkten dieser Art abheben möchten und einen Zusatznutzen bieten wollen. Der Anspruch war, eine nachhaltige Nutzung zu ermöglichen und aus einem Gebrauchsgegenstand ein Souvenir zu machen. Über das Leinen-Täschchen mit Zippverschluss kam die Assoziation zum Trachtenlook in rot-weiß-rotem Karomuster.

 

Und auch den Namen „Tascherl“ haben wir als österreichischer Flag-Carrier bewusst gewählt, weil Sprache auch ein Teil unserer Identität und Differenzierung ist. Comfort Kits gibt es weltweit bei einigen Fluglinien, aber ein „Tascherl“ kann es nur bei Austrian geben.

 

Was wird alles im Tascherl enthalten sein?

 

Im Tascherl findet man eine Schlafmaske, Ohrenstöpsel, Zahnbürste und Zahnpasta sowie ein Erfrischungstuch.

 

Wie viele Diskussionen gab es zum Inhalt?

 

Da gab es sicher im Team unterschiedliche Ideen, aber letztlich haben wir uns am Kundenwunsch und unseren Erfahrungswerten an Bord orientiert. Der Inhalt entspricht nun einem weltweiten Standard für Economy Class Kits. Die Besonderheit liegt aber mit Sicherheit am Tascherl an sich, das zu einem gefragten Souvenir und Sammlerstück werden kann.

 

Was waren die größten Herausforderungen beim Projekt?

 

Sicherlich war der Kreativprozess „Was tun wir rein?“ oder „Wie soll es aussehen?“ oder „Wie wollen wir es nennen“ auch herausfordernd, aber die wirkliche Herausforderung lag an der Kommunikation und Produktvermarktung dieses Kaufprodukts. Wir wollen nicht aufdringlich sein, unsere Gäste sollen sich in erster Linie an Bord wohl fühlen. Aber natürlich muss man das Tascherl bewerben. Denn wer davon nichts weiß, der wird auch nicht danach fragen.

 

Welche Pläne gibt es für die Sondereditionen?

 

Wir haben einige nette Ideen in der Lade. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass wir uns mit namhaften österreichischen Designern zusammentun.

 

Wo wird das Tascherl erhältlich sein?

 

Das Tascherl wird es zunächst exklusiv auf allen Austrian Langstreckenflügen zu kaufen geben. Wir überlegen gerade, ob wir es ab Sommer auf unseren längeren myHoliday Ferienflügen anbieten können. Da es aber auch bereits eine große Nachfrage von Austrian Fans, die unser Tascherl Video auf Youtube gesehen haben und es nun bei uns bestellen wollen gibt, denken wir über zusätzliche Vertriebskanäle nach.