From Austria to the World: Das Ars Electronica Center in Linz konzipierte die Videowand beim Austrian Star Alliance Terminal Check-in 3 und war maßgeblich am Manhattan Gigapixel Projekt beteiligt. Harald Moser war seitens Ars Electronica für das Projektmanagement verantwortlich und erzählt uns von den Herausforderungen dieses einzigartigen Projekts.

 

 

Seit wann und in welcher Position sind sie im Ars Electronica Center tätig?

 Harald Moser

Ich bin seit 2010 im Ars Elerctronica tätig. Vormals im Futurelab als Project Manager, Researcher, Designer, Technical Consultant. Seit 1.1.2013 bin ich bei der Ars Electronica Solutions mit dem Aufbau der Abteilung „Urban Media Development“ beschäftigt.

 

Was sind die großen Stärken von Ars Electronica?

 

Das Ars Electronica versteht sich als Schnittstelle zwischen Kunst, Gesellschaft und Technologie. Das breite Spektrum in dem die Ars Electronica tätig ist, ist immer wieder aufs neue spannend und eine Herausforderung!

 

Wie kam es seitens der Ars Electronica zum Manhattan Gigapixel Projekt?

 

Da wir das Projekt „ZeitRaum“ mit Juni 2012 beim Check-in fertig gestellt haben, gab es weitere Ideen für Nutzungsszenarien dieser Infrastruktur. Wir haben dann gemeinsam mit allen Beteiligten ein Konzept für einen Gigapixel-Showcase erarbeitet und NYC wurde als erste Location ausgewählt und von Lois Lammerhuber fotografiert.

 

Wie kann man sich die Kooperation zwischen Ars Electronica, Austrian Airlines und dem Flughafen Wien bei diesem Projekt vorstellen?

 

Die Kooperation umfasst mögliche Nutzungsszenarien auf der Infrastruktur des Projektes „ZeitRaum“. Diese stehen wie im Fall des Gigapixelbildes im Kontext mit dem inhaltlichen Konzept des „ZeitRaum“.

 

Was waren Ihre Aufgaben in dem Projekt?

 

Ich war für das Project Management zuständig und habe die Schnittstellen zwischen den einzelnen Beteiligten koordiniert bzw. als Technical Consultant operiert.

 

Was war für Sie die größte Herausforderung bei diesem Projekt?

 

Die größte Herausforderung liegt im technischen Bereich.  Ein Bild mit einer derartigen Auflösung auf 60 Rechnern und 165 Displays abzuspielen ist nicht ganz trivial. Mit unserem hervorragendem Team an Softwareentwicklern (Andreas Pramböck, Petros Kataras & Peter Holzkorn) wurde dies in kürzester Zeit umgesetzt.

 

Was war für Sie der aufregendste/schönste Moment während des gesamten Projektes?

 

Als das Bild das erste mal beim Check-in 3 auf allen Displays zu sehen war!

 

Was fasziniert Sie persönlich an den Gigapixel Bildern?

 

Die gewaltige Auflösung des Bildes auf einer sehr großen Anzeige (vielen Displays) zu sehen. Es ist sehr beeindruckend ein wunderschönes Gigapixelbild von Lois Lammerhuber auf so einer großen Anzeige ansehen zu dürfen.

 

Wie schätzen Sie die zukünftige Entwicklung im Bereich der Gigapixel Bilder ein?

 

Die Gigapixel Fotografie wird sich rasant weiter entwickeln – die Auflösungen der Bilder selbst werden immer höher – von daher ist es unumgänglich große Anzeigen mit hoher Auflösung (wie am Check-in 3), mit diesen zu bespielen.

 

Welche Projekte haben Sie als nächstes geplant?

 

Die Entwicklung des Bereiches „Urban Media Development“ mit Projekten in Brisbane, Peking,  Fribourg, Moskau, Sundvall etc.