Mia war eine der GewinnerInnen unseres „Apply & Fly“ Gewinnspiels auf der Austrian Facebook Seite letztes Jahr im Herbst. Anfang Februar flog sie nach Tokio. Genau wie unser erster Tester Roland, hat Mia unsere neue Business Class für euch erforscht – und natürlich die Hauptstadt Japans!

Austrian Business Class Sitz

© Mia Scap

 

Noch bis zum Tag meines Abflugs konnte ich es kaum glauben, dass ich ein Austrian Business Class Ticket für einen Hin- & Rückflug nach Tokio gewonnen hatte! Am 10. Februar erhielt ich nun die Gelegenheit, auf meiner Reise nach Japans Hauptstadt eine völlig neue Business Class zu erleben.

 

Das Abenteuer begann bereits in Wien in der neuen Austrian Business Lounge; der perfekte Platz für ein wenig extra Entspannung vor dem Flug. Nachdem ich es mir auf Sitz 7K gemütlich gemacht hatte, bemerkte ich erst so richtig, wie viel Platz mir hier zur Verfügung stand. Nicht nur, dass ich alleine saß, auch der Tisch rechts von mir war so groß, dass man ihn als Büroschreibtisch hätte verwenden können. 🙂

 

Es dauerte nicht lange, bis ich mit den unzähligen Accessoires zu spielen begann. Das Interessanteste war eindeutig das Menü. Zuerst konnte ich mich kaum entscheiden, welche Speisen ich wählen sollte – da meine Reise ja nach Japan ging, fand ich, dass das japanische Menü ein netter Einstieg dafür ist.

 

Schöne Zeit an Bord in der neuen Austrian Business Class

 

Austrian Business Class Dinner

© Mia Scap

Das köstliche Mahl begann mit einem „Amuse bouche“ oder auch Gruß aus der Küche, luftgetrocknetes Rindfleisch mit Parmesanstückchen und Kalamata Oliven. Danach gab es eine Auswahl von Antipasti Vorspeisen vom Servierwagen. Meine Wahl fiel auf geräuchertes Lachstartar mit eingelegten Äpfeln und Rettich sowie Avocado-Tomatensalat. Als japanischen Hauptgangnahm ich Rindercurry aus dem Wok mit Kürbiskroketten, gedünstetem Reis, Mixed Pickles und Misosuppe. Ein Menü wäre natürlich kein Menü ohne Dessert. Hier gönnte ich mir einen köstlichen Zitronen-Topfenkuchen und zum Abschluss eine Tasse Tee.

 

Nach dem kulinarischen Erlebnis war es an der Zeit, das neue Business Class In-flight Entertainment zu erforschen. Die Auswahl war riesig; unzählige TV Shows, Dokumentationen, Filme, Spiele und Bildungsprogramme. Ich war zwar schrecklich aufgeregt, konnte mich aber, anders als sonst, kaum länger auf eine Sache konzentrieren, weshalb ich mich an kürzere Programme hielt.
Irgendwo hoch über Russland, als es draußen immer dunkler wurde, kam der Zeitpunkt, die Vorteile der neuen Business Class Sitze mit komplett horizontaler Liegefläche zu nutzen. Sie konnten per Fernsteuerung ganz leicht bedient werden – es gab sogar einige Massageoptionen! Glücklicherweise war der Flug lang genug, um wenigstens einige Stunden wirklich zu schlafen.

 

Breakfast

© Mia Scap

Am nächsten Morgen weckte mich der Duft von Frühstück. Es gab viel mehr, als ich normalerweise esse, aber da ich wusste, dass es noch ein langer Weg bis in mein Hotel sein würde, ließ ich mich nicht zweimal bitten.

Ein weiteres Highlight dieses Morgens war ein atemberaubender Blick aus meinem Fenster auf den Mount Fuji. Während des Anflugs auf Tokio hatte mich ein Crewmitglied auf den Ausblick aufmerksam gemacht. Im Schein der ersten Sonnenstrahlen unter tiefblauem Himmel zeigte der Berg seine wahre Schönheit. Auch wenn wir zu weit weg waren, um ein gutes Foto zu machen, hätte ich mir kein schöneres „Willkommen in Japan“ vorstellen können!

 

Tokyo – eine etwas andere Hauptstadt

 

Austrian Airlines sorgte für meine Gratisunterkunft im Asakusa View Hotel im Zentrum des pulsierenden Asakusa Viertels in Tokio. Das Hotel trägt nicht umsonst das Wort „View“ in seinem Namen. Ich konnte mich kaum entscheiden, welche die schönere Aussicht war – die bei Tag oder bei Nacht.

 

Asakusa, Tokyo

© Mia Scap

 

Tokio ist eine etwas andere Hauptstadt. Für mich war es wie ein Paralleluniversum; die Kombination aus hochmoderner, technischer Innovation und dem starken Fokus auf Tradition machen Tokio wirklich einzigartig. Unter den vielen Stadtvierteln sind Asakusa, Shibuya, Harajuku und Ginza wohl die bekanntesten. In Asakusa kann man gute und erschwingliche Unterkünfte finden. Hier befindet sich auch einer der wichtigsten Tempel: der Senjo-ji Tempel:

 

Senjo-Ji Tempel, Asakusa, Tokyo

© Mia Scap

 

Shibuya at night

Shibuya in der Nacht – © Mia Scap

In Shibuya kann man auch eine der weltweit verkehrsreichsten Kreuzungen bestaunen, „the Scramble“. Hier spielt sich auch ein großer Teil des Tokioter Nachtlebens ab. Unzählige Bars, Restaurants, Clubs und Pubs bieten für jeden etwas.

 

Für Modefans empfiehlt sich der Besuch des weltberühmten Ginza-Viertels (was mehr oder weniger Tokios Version von New Yorks 5th Avenue ist) oder dem ausgeflippten Harajuku Bezirk. Während Ginza als eher gehobene Gegend die Heimat der klassischen Nobelmarken ist, präsentiert sich Harajuku als das genaue Gegenteil. Hier findet man alle Farben, Formen und die ungewöhnlichsten Designs. Hier ist der Ort, wo man individuellen Stil und Persönlichkeit zur Schau stellen kann.

 

 

Harajuku

Harajuku – © Mia Scap

Tokio gehört zu den Städten, in die man immer wieder zurückkehrt. Es ist nie genug Zeit, um alles zu erforschen, was die Stadt zu bieten hat. Tokio ist ein Schmelztiegel von kulinarischen Spezialitäten, allerneuester Mode und technischer Gadgets, wo man auf ausgesprochen höfliche Menschen und einzigartiges Kundenservice trifft und die Straßen makellos sauber sind, obwohl es keine Abfallbehälter gibt.

 

Es war kaum zu glauben, dass eine derart große und lebendige Stadt gleichzeitig auch so friedlich und sogar spirituell sein konnte..

 

Die Vorteile der Austrian Business Class genießen

 

Auf meiner Rückreise nach Wien kam ich wiederum in den Genuss der neuen Business Class. Auch wenn ich etwas traurig war Japan zu verlassen, freute ich mich doch, wieder im Flieger zu sitzen. 🙂

Das Essen war wiederum hervorragend; dieses Mal mit einem kleinen Einschlag in die westliche Küche mit Kürbissuppe und Zwiebelrostbraten, einer Wiener Spezialität. Die Trüffeltorte zum Dessert war genau der richtige Übergang zur Nachtruhe. Ein großes Plus für mich war der Servierwagen mit den exotischen Früchten, der mehrmals an meinem Platz vorbeikam – was für eine herrliche Erfrischung!

 

Austrian Business Class

© Mia Scap

Ich hatte zwar nie den Eindruck, dass Flugzeuge (die Motoren) besonders laut wären, aber die fast absolute Stille durch die fantastischen neuen Noise-Cancelling Kopfhörer, die es jetzt in der neuen Austrian Business Class gibt, war einfach großartig! Ich hatte sie sogar während des Schlafens auf, da man sie den ganzen Flug über bequem tragen kann! Das Kissen und die Bettdecke waren groß und sehr weich – ich habe sogar eine Decke aus dem Bordshop gekauft, weil sie mir so gefiel!

 

© Mia Scap

© Mia Scap

Insgesamt war diese Reise ein Geschenk, das ich nie vergessen werde. Das Reiseziel an sich war faszinierend und hat mich in vielerlei Hinsicht inspiriert. Die neue Business Class allerdings hat alle meine geheimen Wünsche und Erwartungen erfüllt, und ich habe den Komfort wirklich genossen. Für mich hat sich eine völlig neue Sicht auf Flugreisen eröffnet – eine Erfahrung, die ich auf jeden Fall wiederholen würde. So entspannt an seinem Reiseziel anzukommen ist die Bestätigung für das altbekannte Austrian Airlines Motto „We fly for your smile“. Ich lächle immer noch jedes Mal, wenn ich an diese Reise zurückdenke. 🙂
Vielen Dank AUA! 🙂