Warme Luft, wenig Regen, spektakulär gefärbte Laubwälder, frostige Nächte – so präsentiert sich der Herbst in Nordamerika. Genannt wird das Naturspektakel Indian Summer. Viele Reisende träumen davon, es mitzuerleben. 2008 ist für Waltraud Mühlbacher dieser Traum in Erfüllung gegangen. Drei Wochen lang genoss sie die Schönheit der Natur. In unserem heutigen redblog Artikel beschreibt sie uns, was sie auf ihrer Reise erlebt hat.

Die Stadt Boston war Start- und Endpunkt der Reise: „Es ist eine schöne und saubere Stadt. Der Freedom Trail führt durch diesen Ursprungsort der amerikanischen Unabhängigkeit. Es gibt eine schöne Markthalle, den quincy market. Das Museum of fine arts ist sehr sehenswert und auch das Gebäude ist wunderschön. Meiner Meinung nach spiegelt sich das Alte im Neuen oder umgekehrt.“

Von Camden nach Bar Harbor

 

Richtig herbstlich ging es in Camden weiter, einer Stadt mit alten Villen und einem geschützten Hafen. „Es war zwar nebelig, aber dafür konnte ich tolle Bilder machen.“

Nächster Stopp Belfast. Waltraud’s Geheimtipps: „Das Restaurant Foxy und das Belfast Inn: Bei der Rückreise war ich extra noch mal da, es war so ruhig und nach dem Aufstehen dann der wunderderbare Blick auf den See vor der Tür.“

 

Überfahrt nach Kanada

 


In Kanada angekommen, gelangt man über eine scheinbar endlos lange Brücke nach Prince Edward Island. „Es ist eine wunderschöne und ruhige Insel, auf der man einsame Sandstrände findet“, erklärt Waltraud. „Überhaupt war ich von der Leichtigkeit beeindruckt, mit der man dieses Land bereisen kann. Vor allem der wenige Verkehr außerhalb der Städte hat dieses Gefühl bestärkt… und natürlich das gute Essen!“

 

Gastlichkeit auf Amerikanisch…

 

Stow, den nächsten Halt, beschreibt Waltraud als das Kitzbühel Nordamerikas: „Der Weg zum Lake Champlain war sensationell! Ich habe richtig den Indian Summer gespürt… und mein Fotoapparat lief heiß. 🙂 So schöne Holzbrücken, herbstlich geschmückte Häuser, überall Kürbisse und knall blauer Himmel… es war einfach alles perfekt!“

Die vorletzte Übernachtung war die Sensation überhaupt. Es wurde schon dunkel und kein Bett in Sicht. Plötzlich irgendwo Lichter – die Ranney Brook Farm. Eine unbeschreibliche Übernachtung bei John und Diana. Ein schönes Haus… voll mit Bildern, Krimskrams und zwei unheimlich nette Menschen die, die Welt zu sich kommen lassen… Wirklich empfehlenswert!“

 

 

So schön ist Nordamerika: „4700 km, aber alles easy! Nicht einmal die lange Fahrt war stressig (trotz der 6 Spuren Richtung Boston). Ich würde gerne alles noch einmal machen. Dann vielleicht auch ein paar Kilometer weniger fahren, dafür stehen bleiben und die Landschaft genießen.

 

 

Und habt ihr jetzt auch Lust auf Nordamerika bekommen? Den Indian Summer richtig genießen? Das Naturspektakel ist momentan noch in vollem Gange. Wer sich also jetzt spontan zum Urlaub entschließt, gleich auf der Austrian Airlines Seite buchen! 😉

Hier noch ein paar Eindrücke für Unentschlossene: