Sima Soltanian, eine unserer erfahrenen Lead Passenger Service Agents, ging unter die SchauspielerInnen, zumindest für einen Tag: Sie wurde als Darstellerin für das ORF Comedy Format „Schlawiner“ gecastet und ausgewählt. Unter der Regie von Paul Harather („Indien“) spielte sie vor der Kamera sich selbst – in ihrem Beruf als Passenger Service Agent, am Schalter des Flughafen Wien.

 

Wir haben sie gefragt, wie sie dazu kam und welche Erinnerungen sie vom „Filmset“ mitnimmt.

 


redblog: Frau Soltanian, zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu ihrer unerwarteten „Filmkarriere“. War es ihr erster Auftritt vor der Kamera?

Sima Soltanian: Danke! Ja, es war mein erster Auftritt in einer Serie. Aber es hat mir Spaß gemacht und ich hätte nichts dagegen, noch einmal bei so etwas mitzumachen! Der Dreh war wirklich lustig!

 

 

Wie kamen Sie denn zu der Rolle?

Nachdem ich ja keine Schauspielerfahrung oder dergleichen habe, hat mich das Angebot überrascht. Mein Chef Bernhard Köck kam einfach auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei der Serie „Schlawiner“ mitzuspielen. Da habe ich nicht lange gezögert und die einmalige Chance ergriffen.

 

Haben Sie als Laiendarstellerin irgendwelche Vorbereitungen treffen müssen, gab es spezielle Anweisungen?

Nein, das war nicht der Fall. Ich sollte ganz natürlich bleiben und der Situation angepasst reagieren. Dank der Profi-Schauspieler war auch eine besondere Vorbereitung nicht nötig.

 

Stichwort Schauspieler – wie waren denn die „Kollegen“?

Die waren alle wirklich sehr nett und haben es mir einfach gemacht, mich schnell in die Story einzufinden! Ich war sehr froh darüber, da ich doch etwas nervös war, ob ich den Erwartungen der Leute am Set gerecht werde.

 

Wie lange dauerte ihr Auftritt denn?

Also der Dreh an sich hat etwa zwei Stunden gedauert bis alles im „Kasten“ war. Wie lange die Szene dann in „Schlawiner“ sein wird, kann ich nicht genau sagen. Ich bin schon gespannt, zum Screening wurde ich sogar eingeladen.

 

Im Abspann von Film- und Fernsehproduktionen gibt es oft ein paar „Hoppalas“ zu sehen. Haben Sie auch welche erlebt oder vielleicht verursacht?

(lacht) Es gab schon den einen oder anderen Versprecher, der für Gelächter gesorgt hat. Ich hoffe, ich habe den Betrieb nicht zu sehr aufgehalten. Alles in allem hat es mir sehr viel Spaß gemacht und mich um eine tolle Erfahrung bereichert!

 

Vielen Dank!