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Bild: William Hook

 

Der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) versteht sich als „Sprachrohr der touristischen Internetwirtschaft“. In einer neuen Studie entdeckt er Zusammenhänge zwischen Reisevorlieben und Internetnutzung.


Falls es je so war, dann ist die Zeit lange vorbei, als intensive Internetnutzer tagein tagaus daheim vor dem Rechner saßen und ihre Offline-Kontakte sich auf den Pizzalieferanten beschränkten. Das wüsste man auch ohne die PR-Organisation VIR, denn würden sich die bald 70 % der Gesamtbevölkerung, die das Netz regelmäßig nutzen, sozial abschotten, so wäre unser Alltag längst zusammengebrochen. Dennoch sind die Zahlen, die der VIR aus Umfrageergebnissen der „Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen“ extrahiert hat, interessant: Denn sie deuten darauf hin, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen Internetzugang und Reiseintesität besteht.

 

So haben sich 94 % der 16- bis 64-Jährigen (deutschen) Internetnutzer, die im vergangenen Jahr gereist sind, zuvor online über ihr Reiseziel informiert. Und 79 % derjenigen, die bereits einmal eine Reise im Internet gebucht haben, buchten auch in den vergangenen 12 Monaten wieder online.

 

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Fazit: Umgelegt auf die Gesamtbevölkerung ist es noch nicht die breite Masse, die Reisen online bucht (24 %) oder Reiseziele recherchiert (48 %). Allerdings ist die Quote derer, die Online-Informationssuche und -Buchung bereits ausprobiert und gute Erfahrungen damit gemacht haben, so groß, dass in Zukunft schwere Zeiten für klassische Reisebüros anbrechen könnten.

 

Pressemitteilung