sightwalk
Bild: Sightwalk

 

Mit Googles Streetview lassen sich die Straßen ausgewählter Städte virtuell erkunden. Da die Aufnahmen nur aus der Perspektive von Personenkraftwagen gemacht werden, muss man sich mit den stark befahrenen Straßen großer Metropolen zufrieden geben. Ein ähnliches Konzept verfolgt nun das deutsche Start-Up Sightwalk – dort ist ein virtueller Stadtrundgang auch zu Fuß möglich.


Mit dem Google-Dienst Streetview können wir uns die Straßen großer Städte (in Europa momentan solche in England, Spanien, Italien, Deutschland und den Niederlanden; weitere sind gerade in der Mache) aus der Perspektive eines Autolenkers ansehen. Für die Besucher dieser Städte wäre es doch weitaus interessanter, die innenstädtischen Fußgeherzonen mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten erkunden zu können, dachte sich das Kölner Internetunternehmen Sightwalk. So kann man sich entweder im Vorfeld einer Reise schon einen Eindruck von der jeweiligen Stadt machen oder im Nachhinein die Erinnerungen auffrischen. Begonnen haben die Sightwalk-Gründer natürlich mit ihrer Heimatstadt, ab Mai sollen auch 360°-Bilder von München und Düsseldorf und später von Bonn, Hamburg und Berlin folgen.

 

Ein Einnahmekonzept haben sich die Sightwalk-Jungs bereits ebenfalls überlegt. Neben Wikipedia-Infos und professionellen Fotos zu den abgebildeten Einrichtungen ist es Unternehmen auch möglich, gegen Gebühr virtuelle Visitenkarten zu integrieren, oder den Stadtrundgang um ihre Räumlichkeiten zu erweitern.

 

Gänzlich neu ist dieses Konzept natürlich nicht, unter amsterdaminsite.nl gibt es beispielsweise schon seit mehr als siebenJahren einen Online-Spaziergang durch Amsterdam. Dort fehlen allerdings die 360°-Umsicht und die Zusatzinfos bzw. Interaktionsmöglichkeiten.

 

(via)