Während einer Flugreise steigt aufgrund des erhöhten Luftdrucks das Risiko, an einer Thrombose (und in weiterer Folge an einer Lungenembolie) zu erkranken. Ein paar Ratschläge, um dieses Venenleiden nachhaltig zu vermeiden.


Quelle: AustrianEines gleich vorneweg: Panik ist beim Thema „Thrombose“ nicht angebracht. Gesunde Flugreisende sind nur äußerst selten betroffen. Das Risiko an einer Reisethrombose gar zu sterben liegt laut Experten bei eins zu zwei Millionen. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Autounfall ums Leben zu kommen, ist damit etwa 100 Mal höher. Nichts desto trotz sollte die Thrombosegefahr nicht auf die leichte Schulter genommen werden, vor allem dann nicht, wenn man zu den Risikogruppen gehört. Die da wären: ältere Menschen, Übergewichtige, Schwangere, Raucher, frisch Operierte, Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel nehmen und Menschen mit Krampfadern. Besonders gefährdet sind Passagiere die bereits eine Thrombose hatten.

 

Machen Sie Ihre Venen fit

Das A und O bei einer nachhaltigen Thromboseprophylaxe ist Bewegung. Zugeben, während eines mehrstündigen Fluges ein wahres Luxusgut. Umso wichtiger ist es, sich bewusst kleine „Fitness“-Einheiten vorzunehmen: Verläuft der Flug ruhig, sollten Sie mindestens einmal pro Stunde aufstehen und sich die Beine vertreten. Damit die Beine nicht ständig abgewinkelt sein müssen, empfiehlt es sich, einen Sitzplatz am Gang oder an den Notausgängen zu wählen. Regelmäßiges Fußkreiseln hält die Durchblutung der Beine zusätzlich in Schwung.

 

Achten Sie weiters auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Auf einem Flug von Wien nach New York verliert der Körper etwa ein Liter Flüssigkeit. Mit Mineralwasser und Fruchtsäften geben Sie dem Körper Flüssigkeit und verlorenen Mineralsalze zurück. Auf Alkohol bitte gänzlich verzichten. Er entwässert nicht nur, er erweitert außerdem die Venen und verlangsamt den Blutstrom.

 

Passagiere mit erhöhtem Risiko sollten unbedingt während des Fluges und noch zwei Tage danach Kompressionsstrümpfe tragen. Bei sehr hohem Risiko sind darüber hinaus blutverdünnende Medikamente erforderlich. Holen Sie sich daher rechtzeitig vor einem geplanten Langstreckenflug ärztlichen Rat ein – um beruhigt und gut vorbereitet Ihre Reise antreten zu können!

 

Mehr Infos bietet die Website der Austrian.