Millionenmetropole, Luxustempel, Shopping-Malls auf der einen Seite – buddhistische Tempel, Ruheoasen und Plätze zum Genießen auf der anderen. Wir haben uns in Bangkok nach den besonderen Plätzen umgesehen, wo man das Leben herrlich zelebrieren kann.
 

Bangkok polarisiert: Entweder man liebt die Stadt, oder man hasst sie. Bangkok, das ist für Reisende die vom gigantischen Flughafen Suvarnabhumi in die Stadt kommen, erstmal Mega-City mit Verkehrschaos, brütende Hitze, wuselnde Menschenmengen, Wolkenkratzer und farbige Leuchtreklamen. Doch Modernität, internationales Business und Luxus dieser asiatischen 8-Millionen-Einwohner Metropole sind nur eine von vielen Seiten Bangkoks. Taucht man in die Gassen und Viertel dieser exotischen Stadt, trifft man auf farbenfrohe Märkte, verlockend riechende Garküchen, Mönche in safranfarbenen Kutten, königliche Paläste und über 400 Tempel. Dank der exotischen Mischung hat Bangkok vor allem eines: Sehr spezielle Orte, um das Leben zu genießen.

 

Königspalast und Tempel des Smaragd-Buddha
Wenn etwas auf der „Must-See“-Liste für Bangkok steht, dann ist es der am Ostufer des Chao Praya gelegene Königspalast mit dem Tempel des „Smaragd Buddha“. Die etwa 250 Jahre alte Anlage war bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts offizielle Residenz der Könige von Siam in Bangkok. Die vier „Höfe“ des Palastes mit Tempeln, Wandgemälden und Statuen sind einfach atemberaubend. Der „Wat Phra Kaeo“ – der Tempel des Smaragd-Buddha beherbergt die Hauptattraktion der Anlage sowie das Nationalheiligtum Thailands: den aus Jade gefertigten Smaragd-Buddha.

 

Credit: Jason Eppink

 

Huai Khwang Nacht-Markt
Der „Huai Khwang Night Market“, ist einer der ursprünglichsten und faszinierendsten Nachtmärkte Bangkoks. Farben, Gerüche, Geräusche der vielen Käufer und Verkäufer – hier kann man Thailand pur erleben. Nur wenige Touristen verirren sich hierher, vor allem Thais und Expats nutzen den Markt, um sich mit exotischen Früchten und Gemüse einzudecken. In den zahlreichen Restaurants auf und um den Markt, kann bzw. muss man sich als nicht Thai-sprechender „Fremder“ die Zutaten in der Küche selbst aussuchen, die der Koch dann eigens für einen anfertigt. Großartig!

 

Credit: Aotaro

 

Rod Fai Train Markt
Märkte gibt es in Bangkok wie Sand am Meer. Betritt man jedoch das Gelände des „Rod Fai Train Markets“ fühlt man sich, wie in einer anderen Welt. In Schiffscontainern ist hier ein Geschäft, eine Bar, eine Restaurant neben dem anderen untergebracht. Seinen Namen „Train Market“ hat der „Rod Fai Train Market“, weil er ursprünglich neben den Bahngleisen gelegen war. Heute befindet sich dieser Nachtmarkt hinter der „Seacon Square Shopping Mall“ und dient vor allem Einheimischen als äußerst beliebte Ausgeh- und Shopping-Meile um sich mit Bekleidung, Accessoires aber auch Einrichtungsständen einzudecken.

 

Rooftop Bar
Dachterrassen-Bars und -Restaurants gibt es natürlich in so gut wie jedem Hotel oder Shopping-Mall mit über 20 Stockwerken. Richtig sensationell lässt sich ein gediegener Sun-Downer in der Dachterrassen-Bar des „Banyan Tree“ Hotel genießen. Nicht ganz günstig, dafür aber schier atemberaubend ist der Blick vom „Vertigo“ über die glitzernde Kulisse dieser exotischen Mega-City. Am stimmungsvollsten natürlich bei Sonnenuntergang.

 

Credit: Nik Cyclist

 

Restaurants
Obwohl die Garküchen auf Bangkoks Straßen kulinarisch vorzüglich sind, gibt es natürlich eine großeAnzahl von Restaurants, die auch wahre Gourmets in den siebten Himmel hieven. Besonders hervorzuheben ist das trendige „Soulfood Mahanakorn“ im Japanischen Viertel. Egal welches Gericht auf der Karte gewählt wird, man kann einfach nicht danebengreifen. Das „Uncle John“ im Sathon-Viertel ist ein Streetfood-Lokal auf Haubenniveau und somit ein richtiger Geheimtipp. Hier verwirklicht der ehemalige Küchenchef des renommierten „Sukhothai“-Hotels seine kulinarische Träume in französischer und thailändischer Haute Cuisine.

 

 

Ausgehen
Das Nachtleben Bangkoks ist ebenso legendär wie berüchtigt. DER angesagteste Club der Stunde ist das „Beam“ auf der Thonglor Road, einer der berühmtesten Ausgehmeilen Bangkoks. Im „Beam“ hat die Musikanlage die meisten Watt, die Lasershow soll die größte der Welt sein und an die 1.500 Gäste rocken hier zu lokalen und internationalen DJ-Größen. Das „Badmotel“ auf der Sukhumvit-Strasse ist Hotel, Restaurant, Bar und Art-Space zugleich. Auf mehreren Ebenen und einem gemütlichen Garten lassen sich hier trendige Bangkoker und internationale Bohemiens einen frischen Mango-Daiquiri ebenso auf der Zunge zergehen wie traditionelle Thai-Küche, angesagte elektronische Musik oder die Ausstellung eines jungen Künstlers.

 

Koh Kret
Entspannung. Etwa 45 Minuten Fahrt auf dem Chao Praya entfernt liegt Koh Kret. Die kleine Insel, die man zu Fuß in etwa drei Stunden umrunden kann, ist ein Ausflug in die Vergangenheit Thailands. Die freundlichen Bewohner bieten in den ursprünglichen kleinen Dörfern Köstlichkeiten vor ihren Häusern an – so kann man sich hier gut und günstig durch die Köstlichkeiten des Landes schlemmen. Der 200 Jahre alte Tempel „Wat Poramai Yikamat“ besticht durch seine blendend weiße Pagode.

 

Weiteres Highlight: Die Menschen pflegen hier nach wie vor die Jahrhunderte alte Tradition des Töpferhandwerks. In einem der sieben Dörfer kann man den Töpfermeistern live über die Schulter blicken. Besonders entzückend sind Nachbildungen der traditionellen Schildkröten-Öfen, die hier immer noch in Verwendung sind. Für alle die einen Adrenalin-Kick brauchen, können zur Rückfahrt anstatt der Fähre ein traditionelles Longtail-Boot anheuern, das einen rasend schnell über die Wellen nach Bangkok Downtown zurückbringt.

 

 

Wat Phra Dhammakaya
Faszination, Ruhe und Besinnung erlebt man im „Wat Phra Dhammakaya“ – der als „UFO“ bekannte Tempel im Norden der Stadt. Mit Angkor Wat in Kambodscha ist „Wat Phra Dhammakaya“ ist die größte Tempelanlage der Welt. Der „Wat Phra Dhammakaya“ besticht durch seine symmetrische Anordnung und einzigartige Ästhetik. Doch der Schein von Einfachheit trügt: Das goldene „UFO“ besteht nicht aus einer glatten Oberfläche, sondern aus 300.000 kleinen goldenen Buddha-Statuen, die man nur mit einem Fernglas erkennen kann.
 


 

Besonders eindrucksvoll ist die Anlage am buddhistischen Feiertag „Magha Puja“ zum dritten Vollmond des Jahres im Februar zu erleben. Dann kommen hier mehr als 100.000 Mönche und Gläubige – alle in strahlendes Weiß gekleidet – zusammen, um gemeinsam zum Sonnenuntergang zu meditieren. Danach umrunden sie – alle mit Kerzen in der Hand – den Mittelpunkt des Tempels, das „Ufo“. Zum Abschluss gibt es ein großes Feuerwerk.
 


 

 

Wellness
Dass Thailand im Allgemeinen und Bangkok im Besonderen ein Massage- und Wellness-Paradies ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Umso schwieriger ist es, aus dem vielfältigen Angebot die Perlen herauszupicken. Etwas außerhalb der Innenstadt gelegen befindet sich das Massage-Zentrum „Health Care & Spa“ in der Srinakarin Road – schräg gegenüber der bekannten „Paradise Shopping Mall“. Das preiswerte und überaus qualifizierte Angebot umfasst die üblichen Thai-Massagen, Fus-Reflexzonen Massagen, Öl-, Schmerz-, und Wassermassagen. Schwedische Massagen, Body-Scrubs und Behandlungen gegen Sonnenbrand. Auch Ayurvedische und Anti-Cellulite-Massagen, ja sogar Waxing und kosmetische Gesichts- und Körperbehandlungen werden hier professionell durchgeführt. Eine wahre Wohlfühl,- Gesundheits- und Schönheitsoase inmitten des Großstadt-Dschungels.
 

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