Zwischen Amore und Aberglauben. myAustrian-Fans Andrea und Silvio entdecken Bologna – eine alte schöne Universitätsstadt, die italienischer nicht sein kann.

 

 

Die Wiener Pop-Band „Wanda“ hat ihr Lied über Amore „Bologna“ genannt. Sie singen: „Wenn dich jemand fragt, wohin du gehst, sag nach Bologna.“ Eine sehr gute Idee, wie wir finden! Hier lest ihr warum.
 

Jede Stadt hat ihre Eigentümlichkeiten – Bologna, die Hauptstadt der Region Emilia Romagna, dem „Bauch von Italien“, hat den Aberglauben. Vor allem die vielen Studenten, die hier an der ältesten Universität Europas studieren, halten sich an skurrile Regeln. So darf Bolognas Hauptplatz, der„Plaza Maggiore“, nur unter den Arkadengängen umrundet werden, niemals aber überquert. „Das bringt Unglück,“ erzählt uns ein Studienkollege von der Rechtswissenschaft an der Universität Bologna. Wir halten uns gerne an diese Regel, sind die in Summe 38 (!!) kilometerlangen Arkaden-Gänge der Stadt, doch eine von Bolognas Sehenswürdigkeiten.
 

Credit: Carlo Raso

 

Im 12. Jahrhundert war Bologna das Manhattan des Mittelalters : Voll von hohen Türmen – mehr als 170 sollen es gewesen sein! Heute stehen davon noch circa 20, der berühmteste davon ist der Asinelli-Turm, der mit seinen 97 Metern Höhe bis zum Bau des Stephansdomes in Wien das höchste Bauwerk der Welt gewesen sein soll. Auch dieses Highlight wird vom Aberglauben umrankt. Es heißt, ein Student, der diesen windschiefen Turm erklimmt, wird sein Diplom niemals in Händen halten. 
 

 


 

Zum Glück haben wir unseren Bachelor schon in der Tasche, denn der Aufstieg und vor allem der Ausblick von dort oben auf die in tausenden Rot- und Braun-Tönen leuchtenden Stadt ist super lohnenswert!
 

Credit: Rob Oo, CC BY 2.0

 

Bleibt noch die gute alte „Amore“. Dafür gibt es in Bologna unzählige Gelegenheiten. Die Liebe zum Essen, die Liebe zum Eis, die Liebe im Allgemeinen. In Italien wird Bologna auch „La Grassa“ genannt – die Fette. Das dürfte daran liegen, dass viele der weltberühmten Spezialitäten aus der Region stammen: „Tagliatelle al ragú“ – das Gericht, das als „Spaghetti Bolognese“ weltweite Berühmtheit erlangte, Tortellini und Tortelloni, der Parma-Schinken, der „echte“ Parmesan, Mortadella und frittiertes Brot, vorzügliche Weine, Gourmet-Balsamico, …  Wir kosten uns durch diese italienischen Spezialitäten, denn sie kommen aus Bologna und der umliegenden Region. Hier wurde auch der „Aperitivo“ erfunden, der in vielen Lokalen dieser quirligen Studenten-Stadt nicht nur mit kleinen Snacks, sondern richtiggehenden Gerichten serviert werden.
 

 

Bologna ist aber auch die Hauptstadt des Gelato, nicht umsonst hat hier die Gelato University ihren Sitz. Ihr Ziel es ist, die italienische Eiskunst in die Welt zu tragen. Mit dem Ergebnis, dass sich in der Stadt eine Eisdiele an die nächste reiht – mit Eissorten, vielfältiger und köstlicher als irgendwo sonst!
 

Wer sich unter professioneller Anleitung durch all die kulinarischen Highlights kosten will, kann z.B. bei Andrea von Taste Bologna eine von diversen Food-Touren machen.
 

Doch in Bologna geht die Liebe nicht nur durch den Magen. An manchen Tagen wirft der berühmte „Meridian“ in der Hauptkirche Bolognas, der Basilika San Petronio einen herzförmigen Schatten. Treten Paare vor dieses gewaltige antike astronomische Meßinstrument und der Schatten ist herzförmig, so währt die Liebe auf immer und ewig, sagt der Aberglaube. Ganz schön romantisch hier, finden wir – hier in Bologna, der Stadt der Amore. 

 

Habt ihr auch Lust bekommen, Bologna zu besuchen? Dann bucht euren Flug von Wien aus gleich hier: