Die pulsierende Mega-City ist ein Highlight für jeden Asienreisenden. Hongkong ist aber auch der Ausgangspunkt für Touren an traumhaft schöne Strände, alte Kulturstätten und durch sagenhafte Fluss- und Berglandschaften Süd-Chinas.

Enge Gassen, schwüle Luft, 1.000 Gerüche, 7 Millionen Menschen auf engstem Raum, Wasser, Verkehrslärm und hohe Wolkenkratzer, einer dicht neben dem anderen – das und viel mehr ist Hongkong, die ehemals britische Kronkolonie an der Mündung des Perlflusses in das südchinesische Meer. Hat man sich erst an die Intensität dieser Mega-City gewöhnt – sie liegt auf der Halbinsel Kowloon und umfasst mit Hongkong Island über 200 weitere Inseln, die mit Fährschiffen miteinander verbunden sind – gibt es viele interessante Orte, die es allesamt zu entdecken gilt.

Erstes Touristenziel Hongkongs ist der Victoria Peek, der knapp 400 Meter hohe Felsen, der am einfachsten mit der seit 1888 unfallfrei verkehrenden Peak-Tram zu erklimmen ist. Beste Sicht auf Skyline und „Victoria-Harbour“ bietet das Restaurant „Mövenpick“, das durch seine Lage ganz oben im Peak-Tower den besten Überblick über Hongkong bietet. Weitere Highlights sind die Märkte von Kowloon und eine Hafenrundfahrt, entweder mit einer chinesischen Dschunke oder am besten abends mit der „Symphony of Lights“, bei der die umliegenden Wolkenkratzer im Takt der Musik beleuchtet werden – sehr stimmungsvoll!

Hongkong, auch das „New York Asiens“ genannt, ist eine Stadt der Superlative: Hier gibt es die längste Rolltreppe, den größten freistehenden Buddha (Tian Tan Buddha auf der Insel Lantau – ebenfalls einen Abstecher wert) und die angeblich höchste Bar der Welt. Einen Gin-Tonic in der „Ozone Bar“ im 118. Stock des Hotel Ritz Carlton zu heben und auf die glitzernde Millionen-Metropole zu blicken, ist einfach berauschend.

 Drei bis sieben Tage in der Großstadt sind meist genug. Hongkong ist mit seinem internationalen Flughafen Chek Lap Kok und den zahlreichen Verkehrsverbindungen zum chinesischen Festland der perfekte Ausgangspunkt für unterschiedliche Rundreisen – vor allem in den sagenhaft schönen Süden Chinas.

 Yunnan

Fotocredit: Grey World & Arian Zwegers

Die südchinesische Provinz Yunnan ist derart reich an Schönheit, dass die chinesische Regierung den ehemaligen Verwaltungskreis „Zhongdiang“ im Norden kurzerhand in „Shangri La“ umbenannt hat – nach dem fiktiven paradiesischen Ort aus James Hiltons Weltbestseller „Lost Horizon“.

Und tatsächlich ist Yunnan nicht weit von diesem Ideal entfernt: In der kulturell vielfältigsten Provinz Chinas werden heute noch uralte Sitten und Gebräuche der Yi, Bai oder Hani – um nur einige Minderheiten zu nennen – gelebt. Im Norden gibt es um den Berg des „Jade Drachen“ hoch aufregende Schneegebirge und tiefe Schluchten, im Süden weite, tropische Regenwälder mit seltenen Pflanzen und Tieren. Im Zentrum der Provinz, die im Osten an Vietnam, Laos und Myanmar grenzt – befinden sich zahlreiche Seen und die „Frühlingsstadt“ Kunming. Der Steinwald „Shilin“ bei Kunming, die Weltkulturerbe-Altstadt von Lijiang, die „Tigersprungschlucht“ oder die Stadt Dali sind weitere unvergessliche Highlights dieser kulturell und landschaftlich unvergesslich schönen Provinz.

Die Flugdauer von Hongkong nach Kunming beträgt circa 2 Stunden. Flüge sind täglich verfügbar.

Guilin

Li River hills. Fotocredit: Grey World

 

Die Stadt Guilin liegt in der südchinesichen Provinz Guangxi. Mit ihren klaren Gewässern, grünen Bergen, bizarren Karsthöhlen und zierlich geformten Felsen ist die Landschaft um Guilin seit jeher im ganzen Land für ihre unvergleichliche Schönheit berühmt. Eine Bootsfahrt auf dem Li-Fluss durch die Karstberglandschaft nach Yangshuo, sowie ein Ausflug zu den Reisfeldterrassen und Thermalbädern in Longsheng gehört mit zu den schönsten Eindrücken, die Südchina zu bieten hat.

Flüge von Hongkong nach Guilin sind günstig, ständig verfügbar und dauern lediglich 1 Stunde 25 Minuten.

Perlflußdelta

Cantonese style. Fotocredit: llee_wuDer Perlfluss ist der bedeutendste Strom Südchinas und führt von Guangzhou nach Macau und Hongkong bis zum Südchinesischen Meer. Das Perlflußdelta ist heute die wichtigste Wirtschaftszone Südchinas, die auch touristisch viel zu bieten hat. Macau ist neben Hongkong ebenfalls ehemalige Kronkolonie und mit der Casino-Metropole Las Vegas zu vergleichen. Shenzhen ist eine neue und moderne Stadt an der Grenze zu Hongkong und hat als Wirtschafts-Sonderzone eine rasante Entwicklung hinter sich. Dort befindet sich mit dem Mission Hills Golf Club die größte Golfanlage der Welt. Kaiping – nordwestlich von Macau gelegen – wurde 2007 wegen seiner architektonisch einzigartigen Turmhäuser in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Flüge von Hongkong nach Guangzhou dauern eine Stunde und sind ständig verfügbar; Die Verbindung Hongkong – Macau ist über Land mit dem Auto in einer Stunde zu bewältigen.

Tropeninsel Hainan

Fotocredit: DvYang

Hainan ist das Strand und Urlaubsparadies in Südchina und erfreut sich größter Beliebtheit sowohl bei chinesischen als auch ausländischen Touristen. Da Hainan südlich von Hongkong auf demselben Breitengrad wie Hawaii liegt wird es auch als das “Hawaii Chinas” bezeichnet. Vor allem entlang der Südküste rund um Sanya finden sich traumhafte Sandstrände, kristallklares Wasser und vielseitige Sport- und Erholungsmöglichkeiten. Besonders beliebt sind die Strände um die Yalong-Bay, Dadonghai-Bay und Sanya-Bay. Aufgrund der neuen Duty-Free-Bestimmungen entwickelt sich die Insel neuerdings auch zum Shopping-Paradies.

Flüge von Hongkong nach Haikou oder Sanya verkehren täglich.

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