In Las Vegas ist alles erlaubt – und fast alles möglich! Nur vier Autostunden von Los Angeles entfernt, stellt die legendäre „Sin City“ der U.S.A. einen ultimativen Kurz-Trip für aufregende Tage dar. Wir sagen Euch warum und zeigen Euch die besten „To-Do´s“ in Las Vegas.

Heiß, laut und kitschig, ultimativ, außergewöhnlich und aufregend – „Welcome to Las Vegas“!

Welcome to Las Vegas. Fotocredit: Pivisio.

 

Einst nur eine staubige Bahnstation auf der Handelsroute zwischen New Mexiko und Los Angeles, ist das heutige Las Vegas eine Oase der Unterhaltungskultur. Las Vegas ist die Stadt in den U.S.A., wo Glückspiel legal, Heiratsgesetzte unkompliziert und das öffentliche Trinken von Alkohol erlaubt ist. „What happens in Vegas, stays in Las Vegas“ – ist nicht umsonst ein geflügeltes Wort, das mittlerweile weltweit in delikaten Situationen Anwendung findet. Doch ist die Wüstenstadt in Nevada nicht (mehr) nur Sündenpfuhl und Destination für Junggesellen-Abschiedsparties. Vor allem die zahlreichen (Themen-)Hotels am 7 Kilometer langen Abschnitt des Las Vegas Boulevard, dem „Strip“, fungieren heute als „Entertainment“-Tempel und bieten Unterhaltung, Kulinarik, viel Kitsch und Kasino-Erlebnisse auf höchstem Niveau.

 

  1. Alles Show!

Unterhaltung auf Weltklasse-Niveau – das gilt wohl für keine Stadt der Welt mehr, als für Las Vegas! Schon Frank Sinatra, Dean Martin, Elvis Presley, oder Johnny Cash rockten die Bühnen der Stadt. Heute sind die Namen der Stars nicht minder bekannt: Elton John, Lionel Ritchie, Bruno Mars oder Rihanna begeistern das Publikum. Zauberer David Copperfield bespielt das Theater im „MGM Grand Hotel“, „Circe du Soleil“ residiert im „Bellagio“. Ob Musik, Artisten, Striptease oder Zauberer – Die Shows sind aufregend, hochwertig und halten für jeden Gusto etwas bereit. Infos und Tickets am besten unter hier  – mit Ermäßigungen und Discounts!

 

 

  1. Machen Sie Ihr Spiel!

 Das Spielen im Kasino gehört zu Las Vegas wie die Butter aufs Brot. Slot-Machines, Pokern, Roulette, Wetten aller Art oder Black-Jack – in den Kasinos den Spieltempeln der Stadt gibt es nichts, was es nicht gibt. Wer Neuling ist, kann sich das Spielen auch beibringen lassen – und gewinnt dann hoffentlich auf voller Linie. Das Leben ist ein Glückspiel, in Las Vegas kann man es in 1.000 Spielarten ausprobieren. Z.B. aristokratisch im „Bellagio“, extravagant Aria Resort & Kasino, auf venezianisch im „Venetian“  oder römisch im „Caesars Palace“.

Viva Las Vegas. Fotocredit: Joe Shoe.

 

  1. Mob Museum

Einen tiefen Einblick in die weniger ruhmreiche Seite der Amerikanischen Geschichte findet man im „Mob Museum“ themobmuseum.org. „Mob“ steht für „Mobster“ was im amerikanischen so viel bedeutet wie Mafia. Die Machenschaften von Personen wie Charlie „Lucky“ Luciano, Meyer Lansky, Nick Cavella oder Benjamin „Bugsy“ Siegel, Gründer des legendeären „Flamingos“ in Las Vegas, werden hier multimedial beleuchtet. Das Museum erzählt die Geschichte der Stadt, wie mit schmutzigem Geld des organisierten Verbrechens die Casinos gebaut wurden und wie schwierig es war, die Mafiosi wieder los zu werden. Absolut sehenswert!

The Mob Museum. Fotocredit: kennejima 

  1. Freemont Street

 

Nahe dem Plaza Hotel-Kasino befindet sich die Freemont Street, die mit der „Freemont Street Experience“ eine riesige Freiluft-Party für Jedermann bietet. „Crazy“ kommt nur annähernd an den Zustand vieler Gäste heran, die hier täglich inmitten von Menschenmassen Freiluft-Konzerte, Straßenkünstler, Getränke- und Verkaufsbuden und Shows auf dem (angeblich) weltweit größten Fernsehschirm genießen. Höhepunkt der Freemont-Street „Action“ ist jeweils Freitag Abend. Wer genug hat von dem ausgelassenen Treiben, kann sich wenige Gehminuten entfernt, in einer der Bars im „Freemont East Bar Distrikt“ einen kühlen Drink genehmigen.

Freemont Street Experience. Fotocredit: David Stanley

 Bellagio Springbrunnen

 

In einem der exklusivsten und berühmtesten Hotels auf „Strip“, dem in italienischer Schlossarchitektur gehaltenen „Bellagio“, befindet sich auch die wohl meistfotografierte Sehenswürdigkeit von Las Vegas: die „Bellagio-Fountains“. In dem künstlich angelegten, über 30.000 Quadratmeter großen See werden die Wassermassen mithilfe von über 1.000 Düsen aristokratisch zu Musik und Licht viele Meter hoch in die Luft befördert. Die Show wechselt ständig, ist kostenlos und findet täglich von drei Uhr nachmittags bis Mitternacht statt.

Las Vegas. Fotocredit: Mispahn

 

  1. Haute Cousine

Die Superlative der Stadt machen auch vor den Tellern nicht halt. Die Namen der Spitzenköche, die in den diversen Restaurants von Las Vegas aufkochen, liest sich wie ein Who-is-Who der internationalen Spitzengastronomie: 3 Sterne-Koch Joel Robouchon kocht im „MGM Grand Hotel“, ebenfalls vom Guide Michelin ausgezeichnet ist der Franzose Guy Savoy, der das Restaurant im „Caesar´s Palace“ betreibt. Österreicher und Sternekoch Wolfgang Puck unterhält gleich mehrere Gourmettempel in der Stadt. Bon Appétit!

  1. Hubschrauber-Flug über den „Strip“

Ein mit Sicherheit unvergessliches Erlebnis ist ein Helikopter-Flug über den funkelnden, in Neonglitzer leuchtenden „Strip“ – am besten abends oder bei Nacht. Die Helicopter-Tour beinhaltet den Transfer vom Hotel, ein Glas Champagner vor dem Abflug und ein rund 20 minütiges Flugerlebnis.

Night time helicopter tour – nice! Fotocredit: Viator.com

  1. Hoover-Staudamm

Wer Zeit hat und raus will aus dem neon-bunten Treiben, sollte den klassischen Day-Trip (45 Kilometer südlich von Las Vegas) zum zweithöchsten Staudamm der U.S.A. nicht verpassen. Die rund 220 Meter hohe Staumauer des Hoover Dam staut den Colorado River, der dahinter liegende 150 Kilometer lange See „Lake Mead“ dient als Erholungsgebiet. Der gewaltige Damm bietet sensationelle Ausblicke und stellt die Grenze zwischen den Bundesstaaten Nevada und Arizona dar. Gleichzeit ist der Hoover-Dam auch Zeitzonengrenze, womit man (zumindest im Winter) zu Fuß die Zeit um jeweils eine Stunde „wechseln“ kann.

Hoover Dam. Fotocredit: Ralph Arvesen

 

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