Hund und Herrli im Flugzeug? Ist das nicht furchtbar kompliziert? „Ganz und gar nicht“, weiß myAustrian Fan und Hundebesitzerin Maddy. Sie erzählt, wie man bei Austrian Airlines mit dem geliebten Vierbeiner ganz einfach abheben kann.

 

Wovor fürchtet man sich als Haustierbesitzer beim Fliegen?

Ich hatte Angst davor, dass es meinen beiden Hunden nicht gut gehen würde! Da sie beide sehr aufgeweckt sind und ich Langstrecke mit Ihnen geflogen bin, habe ich mich dazu entschlossen, sie im Frachtraum zu transportieren.

 

Was ist der Vorteil von einem Transport im Frachtraum versus in der Kabine?

Im Frachtraum des Flugzeugs können Haustiere in einer größeren Transportbox als in der Kabine untergebracht werden. Außerdem haben sie keine Ablenkungen wie Gerüche aus der Bordküche, unbekannte Stimmen und fremde Menschen in direkter Nähe, die sie ignorieren müssen.

 

“Eloise” und “Golda” beim Check In.

 

Gab es sonst noch Ängste?

Eine weitere Angst war, ob ich wirklich alle Unterlagen und Papiere richtig vorbereitet hatte. Wer will schon in einem fremden Land am Zoll aufgehalten werden, weil man einen Zettel zu wenig mit hat?! Daher habe ich mich im Vorhinein sehr gut über Einreisebestimmungen, notwendige Impfungen usw. informiert. Austrian Airlines hat mir darüber hinaus sehr gute Infos und Tipps gegeben.

Ich bin auch schon mit einem der beiden Hunde in der Kabine geflogen – von Wien nach Innsbruck. Hier war das Flugzeug nicht voll besetzt und die Situation somit einfacher für den Hund.

 

Wie war der Flug dann tatsächlich?

Ich habe natürlich ständig an meine Hunde gedacht, aber die Flugbegleiterinnen waren super nett und haben sich rührend um mich gekümmert. Für meine Hunde war das Fliegen überraschend entspannt. Am Sperrgepäck sind sie mir schwanzwedelnd wieder gebracht worden. Als ich sie aus ihrer Box gelassen habe, war es eine große Überraschung für mich, dass sie beide wirklich gut drauf und fit waren!

Der Flug war für mich also viel aufregender als für sie!

 

 

Wie ist das Prozedere, worauf hast Du vor dem Flug geachtet?

Beim Langstreckenflug habe ich darauf geachtet, dass meine Hunde sechs Stunden davor nichts mehr gegessen hatten und entsprechend bewegt waren. Man checkt dann normal ein, die Haustiere werden in ihren Transportboxen beim Check-In abgeholt und von einem Mitarbeiter in Empfang genommen. Ab diesem Zeitpunkt sieht man sie erst am Zielflughafen bei der Gepäckausgabe wieder.

 

Waren die Vorbereitungen sehr aufwendig?

Für die Kurzstrecke ist der Organisationsaufwand nicht groß – da handelt es sich lediglich um ein paar Stunden. Für die Langstrecke wäre es eigentlich auch einfach, aber wenn man sehr vorsichtig ist, so wie ich, dauert es länger! Ich habe viel Zeit damit verbracht, an allen (wirklich allen) möglichen Stellen in puncto Impfungen, Einfuhrbestimmungen, etc. nachzufragen. Das ist auch wichtig, damit man keine Probleme bei der Einreise im Zielland hat.

 

Welche Kosten kommen auf einen zu?

Mit einigen hundert Euro für Impfungen, Transportbox, EU-Heimtierausweis vom Amtstierarzt und Flug geht es sich aus. Wenn man öfter fliegt, ist vieles davon dann natürlich schon vorhanden und es wird entsprechend günstiger.

 

 

Welche persönlichen Tipps kannst du Hundebesitzern, die mit ihrem Liebling fliegen möchten, mitgeben?

Man darf es tatsächlich nicht so ernst nehmen. Die Mitarbeiter der Austrian Airlines sind Profis und wissen genau, worauf sie achten müssen, jedoch muss man sich als Tierbesitzer genau über Einreisebestimmungen, Impfungen usw. erkundigen. Die vielen Mythen – wie etwa dass die Tiere im Frachtraum frieren – sind nicht wahr und verursachen nur Stress beim Besitzer. Nachdem meine Hunde die Flüge so gut überstanden haben, bin ich viel entspannter und plane schon meinen nächsten Urlaub mit Hund!

 

Check-Liste für das Fliegen mit Haustieren:

  1. Alle Informationen zu den Flugbestimmungen und Preisen für Hunde und Katzen bei Austrian Airlines findest du hier: http://bit.ly/2kOAUWH
  2. Tollwut-Impfung bzw. Tollwuttitertest (sofern notwendig).
  3. Gültiger EU-Heimtierausweis bei Reisen innerhalb der EU, EWR und die Schweiz.
  4. Veterinärmedizinisches Zertifikat vom Amtstierarzt für Reisen in Drittstaaten bzw. EU-Ausland (nicht EWR und Schweiz). Weitere Infos dazu hier: http://bit.ly/2lLaq6G
  5. Transportbox in der richtigen Größe.
  6. Impfungen für das Zielland – zu erfragen beim Amtstierarzt.
  7. In der Botschaft des Ziellandes nachfragen, ob es bestimmte Einreisebestimmungen oder Auflagen für die Einreise mit Haustieren gibt.

Achtung: Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Land und können sich laufend ändern. Diese Check-Liste enthält die gängigsten Vorbereitungen, ersetzt aber nicht die indidviduelle Abklärung je nach Reiseziel und Reisezeit.

 

Bereit für die Reise? Hier kannst du direkt buchen!