Die Hauptstadt Dänemarks ist ein Paradies für Design-Liebhaber und Radfahrer. myAustrian Fan Nicola verrät uns ihre Lieblingsworte und –orte.

 

Hej Kopenhagen! Zwischen Booten und Fahrrädern in Nyhavn.

Hej Kopenhagen! Zwischen Booten und Fahrrädern in Nyhavn.

Kopenhagen und ich, das war Liebe auf den ersten Blick. Obwohl ich im März dort war und definitiv kein Winter- und Kälte-Mensch bin. Die Freundlichkeit der Menschen und die entspannte Atmosphäre haben die Witterungsverhältnisse definitiv wettgemacht.

Kopenhagen Flughafen

Ankomst

Ankomst ist mein erstes dänisches Lieblingswort und bedeutet Ankunft. Und die ist wunderbar angenehm: Vom Flughafen sind wir in wenigen Schritten in der U-Bahn, es gibt kein Gedränge, die anderen Passagiere scheinen schon den Gedanken ans Aussteigen telepathisch zu spüren und treten zur Seite. In einer knappen Viertelstunde erreichen wir das Stadtzentrum.

Stroget: Das etwas andere Shopping-Exprience

Stroget: Shoppen und Sightseeing in einem

Dort begegnet uns auf der Einkaufsmeile Stroget gleich eine Art militärischer Aufmarsch, der etwas Abwechslung in die intensiv shoppenden Touristen bringt. Wir flüchten in einen Buchladen, wo wir eine Handlungsaufforderung entdecken, der ich gerne nachkommen möchte (aber mich dann doch nicht traue):

Umarme die Dänen!

Umarme die Dänen!

Embrace the Danes – Umarme die Dänen

Wohin wir blicken und gehen: die Menschen sind freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Vielleicht hat es mit meinem nächsten Lieblingswort zu tun:

Hyggelig steht für Gemütlichkeit, Geborgenheit und  intimes Beisammensein. Dieses Lebensgefühl begegnet uns überall, auf den Straßen, in den Bäckereien – wie dem Laundromat Café in Frederiksberg und sogar im Jazzklub, wie dem La Fontaine. Das ist der älteste Jazz-Club der Stadt, aber beim regelmäßigen – und sehr genialen! – Sonntags-Jam liegt das Durschnittsalter der Besucher bei etwa Mitte 20.

Da es so kalt ist absolvieren wir einen Teil unseres Sightseeings im Hop-On-Hop-Off-Bus. Dieser bringt den geneigten Touristen  in Stadtteile wie die Freistadt Christiania und zu allen bekannten Attraktionen wie zur Kleinen Meerjungfrau. Für sie empfinde ich großes Mitgefühl, weil sie den vielen fotografierenden Touristen so schutzlos ausgeliefert ist.

 

Die kleine Meerjungfrau.

Die kleine Meerjungfrau.

Was mir während unserer Fahrt besonders auffällt, ist das das entzückende Wort „kongelig“, das zahlreiche Gebäude und Plakate ziert. Es ist mein nächstes Lieblingswort.

Dänemark ist eine parlamentarische Monarchie, deshalb haben viele Einrichtungen den Begriff „kongelig“, also „königlich“ in ihrem Namen: Det Kongelige Bibliotek, Det Kongelige Teater, Den Kongelige Opera.  Letztere befindet sich auf der Insel Holmen und ist definitiv ein Must-Visit für alle, die Architektur, Kultur und einen wunderschönen Blick aufs Meer schätzen.

Den Kongelige Opera

Den Kongelige Opera

Ein Himmel auf Erden für Ästheten

Überall gibt es schöne Stühle, sogar in Imbiss-Stuben. Viele von ihnen bieten hochwertige, gesunde Speisen an und sind ein guter Tipp für alle, die mit begrenztem Budget reisen. Was man beim Essen sparen kann, ist leicht für Cocktails auszugeben. Eine absolute Empfehlung hier ist die Cocktailbar Ruby auf der Nybrogade. Um Warteschlangen zu meiden, einfach schon am frühen Abend kommen.

Statens Museum for Kunst

Klare Linien und die organische Verbindung von Alt und Neu: Statens Museum for Kunst

 

Nicola hätte gerne die Zeit in Kopenhagen angehalten … wie schaut das bei euch aus, seid ihr auch Kopenhagen-Fans? Und wenn ja, was sind eure Geheimtipps? Wir freuen uns, wenn ihr sie mit uns in einem Kommentar teilt!