Smart buchen, smart bieten, smart upgraden: Wie das neue Austrian Smart Upgrade funktioniert, haben wir euch schon letzte Woche vorgestellt. Was waren die Hintergründe für die Einführung dieses neuen Produkts? Und was ist das Außergewöhnliche am Smart Upgrade? Wir haben bei Projektleiterin Stefanie Kunath, Director Revenue Management Business Development, nachgefragt.

 

 

Stefanie Kunath, Projektleiterin Smart Upgrade

Stefanie Kunath, Projektleiterin Smart Upgrade

Frau Kunath, wie kam es zu der Einführung des neuen Austrian Smart Upgrades?
Am Anfang stand die Suche nach neuen, innovativen Methoden, um noch mehr Kunden die Annehmlichkeiten unserer Business Class anzubieten. Dabei sind wir auf die Idee der Auktion gestoßen: Anstatt einen vorher festgelegten Preis zu verlangen, können unsere Kunden ein Angebot abgeben – und so selbst festlegen, wieviel sie für ein Upgrade in die Business Class zahlen würden.

 

Was waren die Herausforderungen bei dieser Produkteinführung?
Die größte Herausforderung war die Koordination der Mitarbeiter aus den vielen verschiedenen Bereichen, die am Projekt teilgenommen haben. Außerdem haben wir uns selbst eine sehr enge Timeline gesetzt, um das Smart Upgrade möglichst schnell auf den Markt zu bringen. Es war also auch eine Herausforderung, in der Kürze der Zeit alle Aufgaben zu erledigen, die für die Einführung notwendig waren.

 

Wie setzte sich das Projektteam zusammen?
Das Projektteam setze sich aus Kollegen aus den Bereichen Revenue Management, eCommerce, IT Development, Global Sales & Distribution, Reservation & Ticketing, Product Management und Marketing zusammen. Unterstützt wurden wir außerdem noch von den Kollegen aus dem Einkauf, der Rechtsabteilung und der Buchhaltung.

 

Wie lange dauert so ein Projekt vom Start bis zum offiziellen Launch?
Vom offiziellen Start des Projektes bis zur Einführung sind ungefähr 5 Monate vergangen.

 

Was unterscheidet das Smart Upgrade von anderen Upgrade Möglichkeiten?
Es wird kein vorher festgelegter Preis für ein Upgrade verlangt. Jeder Kunde mit einem Economy Ticket hat die Möglichkeit, ein Angebot abzugeben. 72 Stunden vor Abflug werden die Angebote nach bestimmten Kriterien (wie Angebotshöhe, Anzahl und Höhe der anderen Angebote auf diesem Flug, Anzahl der verfügbaren Sitzplätze etc.) bewertet und der Kunde wird informiert, ob sein Angebot angenommen wurde. Somit kann jeder Kunde selbst festlegen, was er zu zahlen bereit ist – wenn das Angebot nicht angenommen wird fallen keinerlei Kosten an.

 

Warum haben Sie sich für ein Auktionsprinzip entschieden? Welche Vorteile bringt das für den Kunden?
Durch das Auktionsprinzip hat der Kunde die Möglichkeit, besonders günstig und gemäß seiner eigenen Zahlungsbereitschaft in den Genuss unserer Business Class zu kommen. Dabei hat er bei der Angebotsabgabe keinerlei Risiko – wenn das Angebot abgelehnt wird, entstehen keine Kosten für den Kunden. So wollen wir den Kreis der Business Class Kunden erweitern und noch mehr Passagiere begeistern.

 

Für welche Strecke würden Sie persönlich das Smart Upgrade besonders gerne nutzen?
Wenn ich im Moment aus dem Fenster schaue, dann auf jeden Fall in die Wärme nach Bangkok. Ein Nachtflug in der Business Class sorgt dafür, dass man am nächsten Tag entspannt am Zielort ankommt und sofort in den Urlaub starten kann.

 

Danke an Stefanie Kunath, für den Blick hinter die Kulissen! Beim Smart Upgrade seid ihr nun gefragt: Was ist euch euer Upgrade in die Business Class wert? Mit dem außergewöhnlichen Auktionsprinzip könnt ihr bestimmen, wie viel ihr für euer Upgrade bezahlt. Wir wünschen euch viel Spaß beimBieten und Genießen! 😉