Bernhard Köck ist leitender Mitarbeiter in der Austrian-Abteilung Ground Services. Mit ihm haben wir über die Ausbildung zum Passenger Service Agent (PSA) gesprochen und interessante Informationen über Ausbildungsdauer, Aufgabengebiete und Aufstiegschancen erhalten:

 

redblog: Wenn sich jemand entschließt, Passenger Service Agent zu werden, mit welcher Ausbildungszeit muss er oder sie dann rechnen?

Bernhard Köck: Bevor die Ausbildung beginnen kann, muss man natürlich das Erstauswahlverfahren in unserem Assessment Center absolvieren (Anmerkung: wir berichteten). Der „Take Off“, wenn man in der Sprache der Luftfahrt bleiben möchte, beginnt dann mit der Grundausbildung. Diese dauert rund zwei Monate und wird in Vollzeit abgehalten.

 

Was erwartet die Bewerber in dieser Grundausbildung?

Es gibt verschiedene Schulungsmodule, die zum Teil aufeinander aufbauen und in den acht Wochen intensiv durchgenommen werden. Ein Modul deckt etwa das Abfertigungssystem an den Schaltern ab, in einem anderen geht es allein um die perfekte Kundenkommunikation.

 

Bleibt während der Grundausbildung alles nur theoretisch oder gibt es da auch schon praktische Einsätze?

Ähnlich wie bei einer Lehrausbildung werden die Teilnehmer auch beim PSA-Training zweifach auf ihren Einsatz vorbereitet. Neben der Theorie sind sogenannte „Trainings on the Job“ verpflichtend, wo unsere neuen Mitarbeiter gemeinsam mit einem routinierten Trainer ihre ersten Passagiere einchecken.

 

Nach dem zweimonatigen Tutorial ist man dann fit für den Job?

Ja und nein. Natürlich hat man dann das prinzipielle Rüstzeug für die Position als Passenger Service Agent und konnte wie erwähnt auch schon praktische Erfahrung sammeln. Aber damit ist natürlich noch nicht das Ende der Karriereleiter erreicht, sondern erst der Beginn. Unser Bereich Ground Services eröffnet viele Perspektiven und je nachdem, wo man sich befindet, gibt es entsprechende Aus- und Weiterbildungsmodule. Diese bestehen aus fachlicher und überfachlicher Ausbildung, die unsere Mitarbeiter optimal auf die Ausübung ihres Jobs vorbereiten und begleiten. Wer in eine leitende Position aufsteigen will, absolviert zusätzliche Rotationsmodule, um seine abteilungsübergreifende Kommunikation zu stärken und vernetzt zu denken.

 

Wenn sich nun jemand entschließt, sich als Passenger Service Agent zu bewerben – wann besteht die nächste Möglichkeit, am Auswahlverfahren teilzunehmen?

Im März startet unsere nächste Ausbildungsrunde. Dafür kann man sich jetzt anmelden.

 

Die entsprechende Anmeldungsmöglichkeit gibt es übrigens hier – viel Erfolg!